bremen, 2015. die blätter fallen von den bäumen.

fiete pankok, henning bosse, thomas fokke.

drei menschen auf der suche.

 

im rücken: die arithmetik von ilse lau und von wegen, sechs oxidierte saiten bettkante.

 

im herzen: 90er jahre postrock, von homestead, too pure oder auch sst herrührend. offene akkorde, wie aus einer ich-maschine oder von den sultans of sentiment. ein paar schroffe, amphetaminehaltige kanten.

 

im sinn: was will die musik?

nicht: was wollen die musiker?

 

basisch. gitarre, schlagzeug, bass.

mund bleibt zu.

 

gitarre schraubt sich spiralförmig in die höhe. stürzt dissonant in untiefen, reisst wogende klangwände mit sich hinab.

schlagzeug strebt, eingetaktet, stets nach vorn. Strenge patterns im schulterschluss mit krummen takten.

schlaglöcher: gern gesehene gäste.

bass umspielt, stoisch, erfindungsreich. legt bunte fährten durch spartanisch ausgefranste muster. 

dringlich. abgeklärt.

 

IM GRUNDE GENOMMEN

 

bremen, einige jahre später.

krokusse und schlüsselblumen.

drei menschen, sechs lieder, mikrofone.

 

und die erste platte heisst:

 

EIGENTLICH

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